02.09.2026: Eine Segelreise von Travemünde nach London und zurück, voller Abenteuer, Wetterkapriolen und unvergesslicher Momente.
Leinen los!
Urlaub! Was für ein herrliches Wort! Dazu Sonnenschein und sommerliche Temperaturen und eine tolle Segelbries. Am 10. Juli 2026, morgens um 07:00 Uhr, war es endlich so weit: Leinen los in Travemünde! Ziel: London.
Die „Flying X“ nahm zunächst Kurs auf Kiel. Unser Plan: durch den NOK nach Brunsbüttel und von dort hinaus Richtung Nordsee. Ab Brunsbüttel kam allerdings ein weiterer Mitspieler ins Spiel: die Tide. Beim Segeln kann sie ein echter Freund sein. Sie kann einen kräftig vorwärtsbringen – oder, wenn das Timing nicht stimmt, zum echten Endgegner werden.
Auf der Elbe Richtung Nordsee
Wir warteten auf den richtigen Zeitpunkt. Eine Stunde nach Hochwasser Brunsbüttel war es dann soweit. Die Schleusentore öffneten sich und schoben uns hinaus auf die Elbe. Cuxhaven war unser nächstes Ziel.
Die Elbe meinte es gut mit uns. Rund 3 Knoten Tidenstrom schoben die „Flying X“ kräftig Richtung Nordsee. In Cuxhaven sah die Sache dann wieder etwas anders aus: Mit voller Kraft mussten wir gegen den Strom in die Hafeneinfahrt hinein. War die Spitze erst einmal durch, konnten wir einklappen und ins stille Hafenbecken einlaufen.
Nun begann unsere Vorbereitung auf die erste Nachtfahrt. Diesel und Wasser wurden gebunkert, das Schiff klar gemacht. Bei uns gehörte dazu ein ganz eigenes Ritual: Milchreis kochen, Ingwertee in der Thermoskanne aufbrühen, Seekarten bereitlegen, Rotlicht installieren und das Einpickgeschirr vorbereiten, Wetter und Motor checken, die Route in den Plotter eingeben. Zusätzlich alles auf dem Handy in der Orca-App hinterlegen. Denn auf See zählt nicht nur, wann man losfährt. Ebenso wichtig ist die Frage, wann man ankommt. Mit Orca kontrollierten wir deshalb Gezeiten, Strömung und Tide – sowohl für die Abfahrt als auch für die errechnete Ankunftszeit. Böse Überraschungen wollten wir möglichst vermeiden.
Das ablaufende Wasser gab schließlich den Takt vor. Am nächsten Tag, um 13:30 Uhr, hieß es wieder: Leinen los! Zunächst ganz entspannt. Bei Scharhörn gingen wir auf Südwestkurs. Der Wind lag zwischen 12 und 18 Knoten, die Sonne schien und die „Flying X“ machte gute Fahrt. Hinter uns allerdings braute sich etwas zusammen. Mächtige Gewitterwolken türmten sich über Schleswig-Holstein auf und zogen landeinwärts. Wie wir später erfuhren, führten die Unwetter zu Überflutungen in Elmshorn und Pinneberg. Wir sahen das Wetter ostwärts ziehen, während wir westwärts unterwegs waren. Für uns bedeutete das: freie Bahn. Die Sonne verabschiedete sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Entspannt glitten wir in die erste Nacht. Doch ganz so entspannt blieb es dann nicht.
Die erste Nacht auf See
Am Abend drehte der Wind immer weiter auf Nordost. Bis zu 23 Knoten wurden daraus. Gleichzeitig baute sich eine etwa 1,5 Meter hohe Welle auf. Die Wellen kamen von achtern und versetzten die „Flying X“ in eine stetige, unruhige Bewegung. Die erste Nacht auf der Nordsee wurde rollig. Und sie wurde lang. An Schlaf war kaum zu denken. Stattdessen hieß es per Hand steuern, Wellen ausgleichen, Kurs halten – und wieder von vorn.
Unsere Erfahrungen von der Hollandreise im vergangenen Jahr hatten uns gezeigt, wie wichtig eine gute Routenwahl sein kann. Deshalb hielten wir unseren Kurs dicht und parallel zum nördlichen Verkehrstrennungsgebiet. So blieben wir möglichst weit weg von Fischern, Netzbojen und anderen Tonnen. Irgendwann kam dann doch der Morgen. Der Wind hatte etwas zu unseren Gunsten gedreht, das Wetter blieb sommerlich. Die Bedingungen waren gut genug, um weiterzumachen.
Also fiel die Entscheidung: Wir segeln durch bis IJmuiden, das Tor nach Amsterdam.
IJmuiden – erster Stopp in Holland
Nach 215 Seemeilen war es geschafft: IJmuiden lag vor uns.
Der Hafen selbst war sicher nicht der schönste Ort unserer Reise. Doch manchmal kommt es ohnehin weniger auf den Hafen als auf das an, was man daraus macht. Und so wurde aus IJmuiden ein herrlicher Strandtag. Breiter, langer, feiner Sandstrand, nette Restauration und ein herrlicher Sundowner – genau das Richtige nach den Anstrengungen der vergangenen Stunden. Eine Pause, die wir uns wirklich verdient hatten.
Mit unseren Fahrrädern erkundeten wir anschließend die Stadt. Hübsch ist vielleicht nicht das erste Wort, das uns dazu einfällt. Dafür entdeckten wir am Fischereihafen ein hervorragendes Fischrestaurant. Denn eines gehört für uns definitiv zu einer gelungenen Segelreise: ein richtig gutes Essen.
Am nächsten Tag um 12:30 Uhr hieß es wieder: Leinen los! Jetzt waren wir bereit für England.
Quer über die Nordsee
Für die Überfahrt gab es mehrere Möglichkeiten. Zwischen den zahlreichen Verkehrstrennungsgebieten und großen Windparks entschieden wir uns für eine nördlichere Route.
Zunächst sah alles hervorragend aus. 12–14 Knoten Wind aus Ost, etwa 0,8 Meter Welle – und eine „Flying X“, die gut lief und zügig Meile um Meile verschlang. Doch gegen Abend änderte sich das Bild. Der Wind drehte erneut auf Nordost und frischte auf 18–20 Knoten auf, in Böen bis 26 Knoten. Gleichzeitig wuchsen die Wellen auf etwa 2,5 Meter. Jetzt wurde es ernst. Bei diesen raumen Bedingungen segelten wir mit reduziertem Großsegel im Reff. Strom und Wellensurf kamen hinzu – und plötzlich zeigte die „Flying X“, was in ihr steckt: 14,2 Knoten. Zeitweise lagen wir über mehrere Stunden im zweistelligen Geschwindigkeitsbereich. Da konnte man gar nicht anders als grinsen. Das war keine gemütliche Überfahrt mehr. Das war eine ordentliche Rauschefahrt quer über die Nordsee und durch die Nacht. Und trotzdem fühlte es sich gut an. Wir waren inzwischen als Team mit unserer „Flying X“ gut eingespielt. Wir kannten unser Schiff und vertrauten ihm. Gerade wenn Wind und Welle zulegen, ist dieses Gefühl unbezahlbar.
England voraus!
Dann kam der Moment, auf den wir gewartet hatten. Im frühen Morgenlicht tauchte England am Horizont auf. England voraus!
Imke meldete uns vorschriftsmäßig per Funk bei der Coastguard an. Das notwendige Visum hatten wir bereits auf dem Handy, Zollformalitäten und Törnplan waren über die entsprechende App abgegeben. Nun setzten wir die englische Gastlandflagge zusammen mit der gelben Q-Flagge.
Ein kleiner Vorgang – und doch ein großer Moment. Denn wir waren mit unserem eigenen Boot tatsächlich in England. Zum ersten Mal außerhalb der EU.
Die Themsemündung lag vor uns. Wir nahmen Kurs auf den Princess Channel, passierten die Sand Tower und anschließend die legendären Shivering Towers. Reste einer Verteidigungsanlage auf See aus dem Zweiten Weltkrieg, später Heimat eines britischen Piratensenders aus den 60er Jahren.
Ein Mahnmal auf See. Auch das Schiffswrack Montgomery passierten wir. Seit 1944 liegt es hier mit 7.000 Tonnen Munition auf Grund, nur die Mastspitzen ragen noch aus dem Wasser. Und eine tickende Zeitbombe, denn die explosive Ladung kann nicht geborgen werden.
Unser Ziel lag weiter voraus: Queensborough an der Nordseite der Isle of Sheppey, am River Medway. Seit IJmuiden hatten wir 210 Seemeilen zurückgelegt und waren rund 23 Stunden unterwegs. Unser Durchschnitt: 9,1 Knoten. Wir waren zufrieden. Und erschöpft. Eine Pause tat deshalb richtig gut.
Erster Stop auf britischem Boden
Qeensborough empfing uns mit typisch englischer Freundlichkeit. Die Menschen waren hilfsbereit, interessiert und höflich. Die angekündigte Coastguard allerdings erschien nicht. Und auch sonst schien sich niemand besonders dafür zu interessieren, dass wir gerade frisch eingereist waren.
So what!
Der Ort zeigte uns auch die andere Seite vieler britischer Städte. Der wirtschaftliche Abschwung nach dem Brexit war vielerorts deutlich sichtbar. Bei einem Pint Bier und einer Tüte Chips in der Hafenkneipe erzählten uns Einheimische, dass bereits Corona der englischen Pubkultur zugesetzt habe. Der Brexit sorge nun zusätzlich dafür, dass die Menschen deutlich weniger Geld ausgeben und häufiger zu Hause bleiben. Für uns war Queensborough vor allem eines: ein praktischer Step-over-Hafen. Eine Mütze Schlaf. Warten auf das auflaufende Wasser.
Und dann weiter. Denn: London war nicht mehr weit.
Kurs auf London
Am siebten Tag unserer Reise passte das Timing perfekt. 09:00 Uhr, Leinen los. Für die 42 Seemeilen bis London wollten wir die Tidenströmung nutzen. Zunächst zeigte sich die Themse noch erstaunlich unspektakulär. Erste Container- und Kreuzfahrtterminals tauchten auf. Die Berufsschifffahrt blieb überschaubar – deutlich weniger, als wir erwartet hatten. Doch mit jeder Meile veränderte sich die Szenerie.
Die Themse wurde enger, die Bebauung dichter. Moderne Architektur mischte sich mit historischen Gebäuden. Wir unterquerten die Queen Elizabeth Bridge und holten uns per Funk die Durchfahrtsgenehmigung für das Thames Barrier, Londons große Hochwasserschutzanlage. Vorbei ging es an alten Werftanlagen wie Mohawk-Wharf, der Canary- und East India-Wharf. Dann tauchte die Seilbahn auf, die seit 2012 zu den Olympischen Spielen gebaut wurde und über die Themse führt.
Der O2-Millennium Dome folgte und schließlich: Greenwich. Hier querten wir das erste Mal den Nullmeridian: Wir befanden uns nun auf der westlichen Hemisphäre der Erdkugel. Wir waren beeindruckt von den spektakulären Bauwerken und den ständig wechselnden Eindrücken.
Und dann waren es nur noch zwei Kurven. Da war sie: Die Tower Bridge, unser Ziel. Ganz oben auf unserer persönlichen Bucket-List stand ein Foto: die „Flying X“ vor der Tower Bridge. Und nun war es tatsächlich so weit. Wir konnten genau dieses Foto machen, wir hatten es geschafft.
Direkt vor der Tower Bridge liegen die St. Katharine Docks. Bereits 1828 als Handelshafen eröffnet, sind sie heute eine moderne Marina mitten im Zentrum Londons. Eine Übernachtung kostet hier ca. 285 € – Hotelzimmer in dieser Lage sind dafür nicht zu bekommen. Für uns war der Platz für drei Tage reserviert. Die Marina Crew empfing uns herzlich und gab uns einen tollen Liegeplatz mit direktem, seitlichem Blick auf die Tower Bridge. Und dann kam noch das berühmte i-Tüpfelchen dazu: Direkt neben uns lag die „Anorak“ von Tine und Olaf Fahrenkrog, mit denen wir uns in London verabredet hatten. Cherry on top!
Zwei Tage London
Die nächsten Tage gehörten ganz der Großstadt. Museen – alle kostenfrei –, Brücken, Kirchen und Kathedralen, das House of Parliament und natürlich Big Ben. Gemeinsam mit Tine und Olaf machten wir unser Sightseeing-Programm im Hopp-on-Hopp-off-Bus und tauchten ein in die besondere Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt mit Streetfoodmarkt und Sundowner an Bord.
Und dann kam noch eine Überraschung dazu: Wir hatten die Idee, die ABBA-Voyage-Show zu besuchen. Die Entscheidung war schnell getroffen: Das lassen wir uns nicht entgehen! Und wir hatten Glück. Wie ergatterten noch vier Karten.
So vergingen zwei Tage wie im Flug. Doch eines blieb ganz besonders: London mit dem eigenen Schiff erreicht zu haben. Ein Traum, den wir uns ersegelt hatten. Und damit war der erste große Abschnitt unserer Reise geschafft.
Und weiter ging's … Frankreich, Belgien, Holland
Ab London fassen wir die weiteren Etappen etwas kürzer zusammen – schließlich soll der Reisebericht nicht zum Logbuch werden.
Während der gesamten Reise hatten wir, abgesehen von einem Regenvormittag und zwei Tagen Starkwind, überwiegend bestes Sommerwetter und gute Segelbedingungen.
Von London ging es die Themse seewärts nach Ramsgate (76 sm) und weiter nach Dover (18 sm).
Mit unseren Brompton-Fahrrädern (sie hatten das erste Mal britischen Asphalt unter den Rädern) erkundeten wir Ramsgate und die malerische Küste. Am Hafen fanden wir aus Metall geschnittene Silhouetten von Seemänner, Frauen mit Wäschekorb, Kindern... Ein modernes Mahnmal für die „Operation Dynamo“. Dies war der Codename für die historische Evakuierung des britischen Expeditionskorps und alliierter Truppen aus Dünkirchen im Mai und Juni 1940. Insgesamt wurden über 330.000 Soldaten mit der Royal Navi und hunderten zivilen Booten evakuiert. Sehr beeindruckend. Die Stadt gefiel uns. Auch hier entdeckten wir interessante Architektur mit teilweise morbidem Charme. Typisch britisch.
In Dover erwartete uns eine neue, sehr schöne Marina. Die Einfahrt in den Hafen führte quer durch den Fährhafen und wurde von der Dover Port Control per Funk geleitet und überwacht. Der englische Funkverkehr forderte uns manchmal durchaus etwas heraus. Deshalb hatten wir uns angewöhnt, bereits eine halbe Stunde vorher mitzuhören und unbekannte Vokabeln nachzuschlagen.
Eine sehr hilfreiche Angewohnheit.
Die berühmten Kreidefelsen erkundeten wir bei einer ausgedehnten Wanderung im herrlichen Sonnenschein. Die Sicht reichte bis Calais, die Großschifffahrt, die uns morgen auch erwarten würden, konnten wir ebenfalls sehen.
Am nächsten Tag hieß es wieder Kurs setzen. 42 sm bis Dünkirchen in Frankreich.
Die Überfahrt verlief völlig problemlos, auch mit der passierenden Großschifffahrt im Ärmelkanal. Wir funken gerne proaktiv, die Reaktionen waren immer freundlich und hilfsbereit, niemand war genervt von uns Segler, teilweise änderten die großen Pötte ihren Kurs für uns und wünschten eine gute Weiterfahrt.
Weiter ging es von Dünkirchen mit 38 sm nach Blankenberge in Belgien. Die kilometerlange Hochhausbebauung direkt am Strand ist sicher ein Zeitgeist der 60er Jahre gewesen, aus heutiger Sicht unverständlich. Der Ausflug ins nahegelegene Brügge dagegen war ein echtes Highlight. Mit dem Zug waren wir in nur etwa 15 Minuten dort und genossen mal einen Stadttag mit ganz viele Hansekultur und vielen Touristen aus aller Welt. Schön wars. Aber es reichte dann auch und wir waren froh, abends wieder an Bord zu sein.
Auch die Passage durch das Rotterdamer Verkehrstrennungsgebiet und die Querung der Einfahrt zum Hafen Rotterdam verliefen völlig unkompliziert. Über Funk wurden wir freundlich und professionell über ein- und auslaufende Schiffe informiert und erhielten Instruktionen, welches Schiff wir am Heck passieren sollten, um die Fahrrinne sicher zu queren. Am Ende gab es noch ein: „Have a nice and safe journey.“ Alles bestens.
Über Scheveningen (68 sm) und IJmuiden (28 sm) führte unser Weg schließlich nach Vlieland (65 sm).
We fell in love with Vlieland.
Vlieland – unsere Lieblingsinsel. Eine Insel, die uns ein wenig an Anholt erinnert, nur eben auf holländisch. Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Wochen war diese Pause genau richtig. Einfach mal nix tun und Entschleunigen. Hafentrubel beobachten, Wolken schauen, lesen, Fahrrad fahren, an den Strand gehen, baden, Yoga machen, Plattbodenschiffen zuschauen, Menschen beobachten, auf den Horizont gucken. Manchmal braucht es gar nicht mehr. 9 Tage blieben wir und entspannten.
Die Rückfahrt nach Cuxhaven erfolgte als Nachtfahrt und verlief unspektakulär. Leider mussten wir größere Strecken motoren, der Wind wollte einfach nicht mit uns sein. Deutschland empfing uns dann mit Regen und 20 Knoten Wind auf der Elbe. Was für ein krasser Unterschied.
Nach einer zweistündigen Wartezeit vor den Brunsbüttel Schleusen ging es wieder durch den NOK. Wir teilten die Kanalfahrt auf und übernachteten im idyllischen Gieselaukanal. Wir hörten nach langer Zeit das erste Mal wieder das Rauschen des Windes in den Bäumen - nicht mehr in den Wanden.
Nach der Ausschleusung in Kiel-Holtenau war die Reise eigentlich fast vorbei. Eigentlich. Denn spontan entschieden wir uns, noch die fünfte Gastlandflagge unserer Reise zu setzen.
Also noch einmal Segel hoch, noch einmal Kurs aufnehmen: 28 sm bis Bagenkop in Dänemark.
Endlich einen Pölser essen und dänische Luft atmen. Den nächsten Tag verbrachten wir mit einer ausgedehnte Radtour über dänische Hügel zu den Wildpferden im Wildpark Gulstav (die sich allerdings versteckt hatten) an der Südspitze am Dovns Clint der Insel Langeland.
Dann hieß es Abschied nehmen und nun wirklich Richtung Heimat segeln, über Heiligenhafen und unter der Fehmarn Sund Brücke hindurch nach Travemünde.
Fünf Wochen. 1.250 Seemeilen. Fünf Länder
Nach fünf Wochen war unsere Reise zu Ende. 1.250 Seemeilen, fünf Länder, unzählige Eindrücke.
Und das Wichtigste: Keine Schäden an Schiff oder Crew. Wir haben viel gesehen, viel gelernt und einmal mehr festgestellt, wie gut wir inzwischen als Team mit unserer „Flying X“ funktionieren.
Was bleibt? Die Nächte auf der Nordsee, der erste Blick auf England, die Fahrt auf der Themse, Greenwich, der Nullmeridian. Und natürlich dieser eine Moment: Die Tower Bridge – und unsere „Flying X“ davor. Ein Bild von der Bucket-List, das plötzlich Wirklichkeit geworden war.
Es war eine unserer schönsten und zugleich aufregendsten Segelreisen.
Eine Reise, die uns über 1.250 Seemeilen geführt hat und die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Herzliche Grüße
Imke & Tom Krause
von der „Flying X“
Gewidmet unserem verstorbenen Clubkameraden Klaus Naumann, dessen Reisebericht über Südengland und Nordfrankreich uns inspiriert hat, selbst den Bug gen Westen zu richten und Kurs auf London zu nehmen.
Foto(s): Imke Krause