19.07.2021: Erste Regatta im 49er FX

Starkes Feld am Start (Kjell+Iven rechts) | (c) Veranstalter
Starkes Feld am Start (Kjell+Iven rechts) | (c) Veranstalter
 

Starkes Feld am Start (Kjell+Iven rechts) | (c) Veranstalter

Am 3. Juli 2021 ging es für mich und meinen Segelpartner Iven Fromm nach Gdynia zu unserer ersten Regatta im 49er FX. Nach drei Trainingstagen bei sehr leichten Bedingungen, ging es am 7.Juli in den ersten Wettkampftag. Direkt an diesem Tag herrschte sehr viel Wind und eine sehr hohe und auch steile Welle. Zunächst lief es recht gut für uns: 10. und 8. Platz in den ersten beiden Wettfahrten. Bei der dritten und letzten Wettfahrt für diesen Tag lagen wir gerade an 5. Position, als uns eine Böe erwischte und uns zum Kentern brachte. Aufgrund dieser Kenterung schlossen wir diese Wettfahrt mit dem 18. Platz ab. Der 2. Wettkampftag lief für uns leider so gar nicht nach Plan. Bei recht schwierigem und böigem Wind segelten wir nur Plätze in der letzten Hälfte. Das warf uns natürlich in der Gesamtwertung nach hinten auf den 31. Platz.

Der 3. Wettkampftag und somit der letzte Qualifikationstag für Gold- oder Silberfleet war sehr wichtig für uns, da wir noch das Ziel Goldfleet erreichen wollten. Im ersten Rennen wurden wir 18. und im 2. Rennen sogar 3.. Leider gab es an diesem Tag kein drittes Rennen und somit verfehlten wir unser Ziel und landeten knapp im Silberfleet und nicht in Gold. Nach dem wir uns damit abgefunden hatten, hieß es vollen Fokus auf die nächsten Tage und das Silberfleet zu „rocken“. Am ersten Tag in der Silbergruppe lief es sehr gut. Wir segelten einen 4., einen 16., und einen 3 Platz. Nun waren wir insgesamt 3. in Silber. Für den letzten Tag wollten wir nochmal alles geben, um unseren Platz zu halten oder sogar noch weiter nach vorne zu segeln.

Die Vorbereitung stimmte, der Speed stimmte, nur lief es überhaupt nicht. Wir sind einfach nicht in diesen letzten Wettkampftag hineingekommen, sodass wir am Ende der Regatta im Silberfleet auf Platz 5 landeten. Für unsere erste Regatta im FX und überhaupt nach 1,5 Jahren Regattapause durch meine schwere Verletzung und Corona können wir doch recht zufrieden sein. Wir haben viel gelernt und konnten sehen, auf welchem Level sich internationale Konkurrenz befindet. Für uns heißt es jetzt die Regatta abzuhaken und im Training an den Sachen zu arbeiten, bei denen wir noch am meisten Übung benötigen. Unsere nächste Regatta ist dann die Deutsche Meisterschaft auf dem Wittensee.

Bild(er): Veranstalter

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